Das Energiescoutsprojekt

Wie alles begann...

ebm-papst startete im November 2010 das Energiescouts-Projekt. Das Projekt sensibilisiert junge Menschen für den Klimaschutz. Sie erleben hautnah, dass bereits mit kleinen Mitteln, wie z.B. einer neuen Abdichtung, Energie gespart und somit die Umwelt geschont werden kann. Dieses Wissen tragen die Energiescouts nicht nur zurück ins Unternehmen, sondern auch zu sich nach Hause, sodass das Energiesparen mit dem Schneeballeffekt um sich greift: Einige wenige fangen an und begeistern weitere Menschen in ihrem Umfeld zum Energiesparen, die wiederum weitere Menschen in ihrem Umfeld dafür begeistern, die wiederum weitere Menschen in ihrem Umfeld für Energiesparen und Klimaschutz begeistern.

 

Mit der tatkräftigen Hilfe von insgesamt 40 Energiescouts konnten bei ebm-papst mittlerweile rund 1.000.000 Euro Energiekosten eingespart werden. Im Stammsitz Mulfingen gibt es bisher 16 Energiescouts, in St. Georgen zwölf, in Landshut acht und bei Zeitlauf, wo das Projekt gerade neu eingeführt wird, sind es bisher vier neue Energiescouts. Das Energiescouts-Projekt war in verschiedenen Niederlassungen der ebm-papst Unternehmensgruppe so erfolgreich, dass die DIHK das Schulungsprogramm seit 2014 übernommen hat. Insgesamt 53 IHK aus ganz Deutschland bilden mittlerweile über 1.500 Azubis unterschiedlicher Unternehmen zu Energiescouts aus.


Der Sprung über den großen Teich

Um das Energiescoutsprojekt auch international bekannt zu machen, reisten 2015 die drei Auszubildenden Eva-Maria, Timo und Lukas in die USA. Dort waren sie als Botschafter für Energieeffizienz unterwegs und sensibilisierten Unternehmen und Schüler für die von US-Präsidenten Barack Obama angestoßenen Themen Klimaschutz, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.

Wir müssen jetzt auch international damit beginnen, den weltweiten Energieverbrauch zu senken und damit die Ressourcen zu schonen. Denn die Bevölkerung wird weiter wachsen und die Konflikte um die Ressourcen werden sich zuspitzen“, weiß Eva-Maria zu berichten.

 

Neben der Präsentation bei der Firmenniederlassung in Farmington (Connecticut) hielten die Auszubildenden Vorträge und Praxistrainings bei interessierten Unternehmen wie u.a. dem Laserspezialisten Trumpf, der Howell Cheney Tech High School sowie in der Deutschen Außenhandelskammer in New York.

 

Highlight für die Energiescouts, deren Projekt allein bei ebm-papst bisher eine Energiekosteneinsparung von rund 1 Million € einbrachte, war ein Treffen mit Elliott Harris, Leiter des New Yorker Büros des UN-Umweltprogramms und United Nations Assistant Secretary-General.



Warum Energiescouts?

Energie sparen

Gutes Beispiel sein

Die Energiescouts sparen mit ihrer Arbeit viel Energie ein und helfen dem Unternehmen, unnötige Kosten zu vermeiden.

Die Energiescouts zeigen, dass man mit kleinen Schritten Großes erreichen kann. Das Projekt ermutigt die junge Generation, aktiv Verantwortung zu übernehmen.



Was machen die Energiescouts?


Junge Auszubildende suchen eigenverantwortlich und ausgestattet mit speziellem Messgeräten nach Möglichkeiten, noch mehr Energie einzusparen. Egal ob Druckluft entweicht oder Wärme verloren geht, die Energiescouts finden die Lecks und reparieren sie. eigenständig.

Messgeräte

  • ein Druckluftleckagemessgerät
  • ein Energiekostenmessgerät
  • ein Infrarotthermometer
  • eine Wärmebildkamera
  • Projektlaptop
  • einen Werkzeugwagen
  • ein Arbeitsplatzmessgerät

Medienecho

Berichte über die Energiescouts erschienen bisher sowohl in regionalen Zeitungen, wie z.B. der Heilbronner Stimme, als auch in bundesweiten Sendungen, wie z.B. ARD Reportage, ZDF Blickpunkt und 3SAT nano. Und auch internationale Medien haben schon über die ebm-papst Energiescouts informiert: 2011 zeigte der japanische Fernsehsender NHK TV einen Bericht über drei junge Energiescouts aus Mulfingen, dem Stammsitz der ebm-papst Unternehmensgruppe.

 

Die Bundesregierung erwähnte die Energiescouts 2013 in ihrem Newsletter "Energie für Deutschland" als positives Beispiel zum Umweltschutz und auch die VDMA Nachhaltigkeitsinitiative Blue Competence nahm die Energiescouts als ein gelungenes Beispiel für ihr Best Case-Programm auf.



Die neue Generation der Energiescouts steht in den Startlöchern

und wartet darauf, bald auch nach Energieverschwendern zu suchen.

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